Buchempfehlungen




Leonard Peacock möchte an seinem achtzehnten Geburtstag zuerst seinen ehemals besten Freund und dann sich selbst umbringen. Was ihn dazu bringt und ob ihn am Ende doch noch etwas von diesem Entschluss abbringen kann, erfährt ihr im Laufe des Buches. Ein wirklich tolles Leseerlebnis wartet auf euch, mit sehr authentischen und wunderbaren Charakteren, die einem ans Herz wachsen und ernsten Themen verpackt mit einem ganz besonderen Humor. Lasst euch dieses Buch nicht entgehen. An einer Stelle hat es mich sogar zu Tränen rühren können. Naja, fast. (;






Anais Hendricks wird am Anfang des Buches mit blutverschmierten Klamotten ins Panoptikum eingeliefert, eine Anstalt für schwer erziehbare jugendliche Straftäter. Anais ist eine Waise und wurde mit ihren fünfzehn Jahren bereits durch etliche Heime und Pflegefamilien geschleppt. Dabei hat sie doch einen großen Traum: In Paris zu wohnen und Künstlerin zu sein. Aber so einfach ist das nicht, wenn Gewalt, Schimpfwörter und Hilflosigkeit auf dem Tagesplan stehen. Wird Anais ihre letzte Chance nutzen und sich nichts mehr zu Schulden kommen lassen, oder schafft sie es nicht und landet letztendlich in der geschlossenen Abteilung, bis zu dem Tag ihrer Volljährigkeit?
Ein bewegender Roman, der mit einer bildhaften und ehrlichen wie auch unverblümten Sprache aufzeigt, wie das Leben laufen kann und wie es sich anfühlt, nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren worden zu sein. Was ein solches Leben aus einem Menschen macht, kann man in diesem Buch erfahren. Ein Buch für die sensiblen Leute, die sich in die Gedankenwelt eines solchen Menschen hinein fühlen können. 


















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