Donnerstag, 12. Juni 2014

-3- Das erste eigene Buch


'Ein Autor verliebt sich in seine Worte, er verliebt sich in seine Figuren. Er weint ihre Tränen, er fühlt ihre Ängste und lebt ihre Gedanken. Nichts auf der Welt gibt mir mehr Erfüllung, als ihre Geschichten zu erzählen.'

Viele stellen sich die Frage 'Wie fühlt sich an, sein eigenes Buch in Händen zu halten?

Ich kann diese Frage nur auf meine eigene Weise beantworten und mit meinen eigenen Worten erklären, denn ich glaube, dass es sich bei jedem Menschen anders anfühlt, ein solches Ziel zu erreichen. Ich selbst kann beispielsweise nicht nachvollziehen, wenn so viele Autoren sagen, es würde sich irgendwie unwirklich anfühlen und man könnte es manchmal selbst nicht glauben.

Nun, ich kann es glauben und für mich ist es alles andere als unwirklich. Es ist wahrhaftig, es ist schön, man ist erfüllt von Stolz und Freude und Glück und auch einer guten Spur Eigenlob, die sich auch jeder Künstler erlauben darf. Sein erstes Werk auf die Menschen loszulassen ist ein toller Schritt, der sehr viel Nervosität entfacht, gleichzeitig aber eine derartige Befriedigung hervorruft, sodass man sich auf die Nervosität gar nicht mehr richtig einlassen kann. Es ist einfach die einzigartige Erfahrung, dass ein Traum wahr wird. Wenn man diesen Traum weiterlebt, anstatt ihn als erfüllt anzusehen, kann man ewig von diesem Glücksgefühl zehren. Eigentlich ein tolles Erstreben. :-)



Noch viel mehr Leute fragen sich nach meiner Veröffentlichung 'Wie gehst du mit der negativen Kritik um?'
Wie man mit Kritik umgeht hängst erst einmal von der Art der Kritik ab und natürlich von der eigenen Einstellung zu sich selbst und zu dem, was man geschaffen hat. Ich persönlich kann sagen, dass mich die Kritik der Menschen keineswegs trifft. Es gibt nun einmal Dinge wie Geschmack auf der Welt und wie jeder weiß, sind Geschmäcker ziemlich unterschiedlich. Das ist beim Essen so, bei der Wahl der Kleidung und auch bei der Wahl des Partners. Ebenso natürlich auch bei Geschichten. Was dem einen gefällt, kann des anderen Graus sein. Und das muss man als Autor einfach so hinnehmen.
Es gibt Kritik, die wirklich konstruktiv und produktiv ist, die objektiv verbleibt und nicht gegen den Autor persönlich vorgeht. Diese Art von Kritik - die einzig wahre, übrigens - ist eine, die jeder Autor recht gerne sieht, denn sie hilft uns, noch besser zu werden und unsere Leidenschaft Stück für Stück zu optimieren.
Leider gibt es aber auch sogenannte Kritiker, die sich erlauben, dem Autor die Karriere zu verpfuschen und ihm Steine in den Weg zu werfen, ohne selbst den Finger krumm genug machen zu können, damit er eigens die Tasten trifft, um eine gescheite Geschichte zu verfassen. Leider reißen viele immer wieder ihre Münder auf und haben die Ansicht etwas kritisieren zu dürfen, was sie selbst noch nicht besser gemacht haben. Diese Art von 'Kritik', lasse ich an mir abprallen, weil sie es gar nicht wert ist, ernst genommen zu werden. Als Youtuber und zusätzlich noch als Person die polarisiert, stand es von Anfang an fest, dass das Schlachtfest eröffnet ist, sobald mein Buch zu haben ist. Die Meute, die mich nicht mag oder mir etwas nicht gönnt, stürzt sich auf meine Worte und reißt sie auseinander.
Mit diesen Dingen habe ich gerechnet und mich früh genug damit auseinandergesetzt. Es interessiert mich nicht, weil ich schlichtweg weiß, was ich kann. Und es gibt genügend Dinge, Menschen und Erfahrungen, die mir dies auch bestätigen. Letztendlich schreibt ein Autor seine Werke in erster Linie einmal für sich selbst. Aus diesem Grund zählt es auch nur, dass man selbst damit zufrieden und stolz auf sich ist. Wenn man das, was man erschafft, selbst liebt, dann spielt es keine Rolle, wie andere Menschen das sehen. Man muss im Leben niemandem etwas beweisen, außer sich selbst. Und ich bin zufrieden mit mir, ich weiß, was ich kann, ich lebe meine Träume und niemand wird mir jemals im Weg stehen können, wenn ich es nicht selbst bin, der es tut.

Die letzte Frage, die mir oft gestellt wird ist, 'Ist man motivierter, wenn man das erste Buch mal auf dem Markt hat?'
Ich für meinen Teil kann definitiv sagen: Ja! Ich bin eindeutig motivierter und viel intensiver mit meinen Geschichten beschäftigt. Ich will ständig etwas Neues erschaffen, ständig weiterarbeiten und die richtigen Worte finden und den Leuten mehr von den Geschichten bieten, die mir den ganzen Tag das Leben schöner machen.
Es ist ein ganz besonderes Gefühl ein Autor zu sein und dieses Leben auch leben zu können. Sich den ganzen Tag mit dem zu beschäftigen, was einen erfüllt, eine Arbeit dort auszuführen, wo es einem am besten gefällt und es genau dann zu tun, wann man möchte, ist ein Luxus, den sich nicht jeder leisten kann. Es ist ein Leben für die Träume, ein Leben für sich selbst.

Ich zitiere immer gerne Wolfgang Hohlbein an dieser Stelle: 'Reichtum misst sich nicht in Zahlen. Wenn ich so leben kann, wie ich möchte, dann bin ich so reich, wie ich nur sein kann.'



Sarah Jordan

Kommentare:

  1. Schöne & ehrlich Worte von dir meine Liebe! Ich dachte mir schon, das es viele geben wird, die nur darauf warten, es zu zerreißen!!!! Neidhammel sind das in meinen Augen. Bleib so wie du bist, denn so bist du richtig!!!!! <3 drück dich, lg Uwe

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  2. Das hast du schön zusammengefasst, Sarah :))

    Liebe Grüße,
    Lisa

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  3. Sehr schöne hast du das gesagt. Ich bekam dein Buch im Buchhandel des Vertrauens leider nur als E-Book :( Als Taschenbuch bekommt man es nur bei Amazon, wo ich nichts bestellen kann. :( Trotzdem freu ich mich auf dein Buch. Ich hoffe ich kann es bald lesen.

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    1. Danke, Bea. (:
      Ich wünsche dir viel Spaß mit meinem Buch.
      Ja, das ist leider das Problem, dass Amazon der Feind aller Buchhandlungen ist.... wäre das nicht so, würden sie es dir dort bestellen. Aber.... der Feind ist höher angesehen als die Kundenfreundlichkeit. Eine Sache, die mich sehr aufregt in den Buchhandlungen. Aber gut - die haben ihre Gründe.

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    2. zuerst aber muss ich die beiden Teile von Silber lesen. Bin noch am ersten Band.

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