Seit dem letzten Post ist wieder einiges passiert. Vieles hat sich verändert, korrigiert und aus anderen Blickwinkeln gesehen. Neben der Aufgabe, mit mir selbst klarzukommen, habe ich den Inspirationsstau zu überwältigen. Viel zu viel strömt wieder auf mich ein, was ich gar nicht alles schreiben kann. Viel zu viele Ideen, die sich nicht kombinieren lassen. So habe ich in der letzten Zeit nur wenige Momente mit Melancholie verbracht und mich mehr den neuen Ideen gewidmet, die meinen Kopf beanspruchen. Dabei ist eine neue Jugendgeschichte entstanden, ein Drama, indem es um Liebe, Verzweiflung, Gefängnis, Drogen und Sehnsucht gehen soll. Also, genau mein Ding.
Inwiefern ich in der nächsten Zeit weitermachen werde, kann ich gar nicht genau sagen. Ich denke, ich lasse mich einfach von der Lust und Laune leiten und schreibe an allem, was mir gefällt. Früher oder später wird sich etwas herauskristallisieren, an dem ich mich dann wieder festbeiße. So war es bisher immer und ich bin mir sicher, auch der dritte Roman wird irgendwann von mir geschrieben und beendet werden.
Die Sonne war in den letzten Tagen genau das, was ich gebraucht habe. Helles Licht, Wärme, Vogelgezwitscher, entspannende Stunden auf Wiesen und Feldern, einfach ein Stück Leben. Ich habe mich so wohl und frei gefühlt, wie lange nicht mehr. Auch wenn dieses Gefühl bei mir immer nur für eine gewisse Zeit anhält, versuche ich sie zu genießen, so sehr ich nur kann. Denn es gibt mir die Energie und Stärke, die ich brauche, um meine Ziele zu verfolgen. Ich brauche sie, um nicht einzuknicken und alles hinzuschmeißen.
Dazu habe ich vor ungefähr zwei Wochen einen Ereader gekauft. Er heißt Theodor. Bitte englisch aussprechen. (; Warum ich meinen Kindle gerade so nenne hat einen bestimmten Grund. Schon immer habe ich die Chipmunks geliebt, in meiner Kindheit schon waren sie etwas Besonderes für mich. Und neben Alvin fand ich Theodor immer am Tollsten. Ich habe diesen Namen schon immer sehr gemocht und egal was ich besaß, wenn es einen Namen bekommen konnte, hieß es Theodor. Und so muss mein Kindle diesen Namen nun auch mit sich tragen. Mein Macbook auf dem ich meine Romane schreibe heißt übrigens Alvin. Aber wir wollen hier nicht über Namensgebung reden. Ich wollte euch nur kurz darüber informieren, wie abwechslungsreich ein Kindle sein kann und wie gut es mir gefällt, darauf zu lesen. Für mich war es eine richtige Erfahrung, da ich im Vorhinein immer gegen diese Elektrobücher gewettert habe und am liebsten hätte ich sie allesamt verflucht. Aber zu meiner Überraschung animiert mich der Kindle sogar zum 'Noch-mehr-Lesen', was natürlich super ist. Allerdings hält mich das in der letzten Zeit auch ab und an vom Schreiben ab... Aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben. Vor allem nicht, wenn der Tag nur vierundzwanzig Stunden hat.
Ich hoffe, ihr seid beim nächsten Eintrag auch wieder mit dabei. Wenn ihr Fragen an mich habt, hinterlasst mir doch einfach einen kleinen Kommentar. Ich freue mich darüber.

